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Marc Jung

Marc Jung folgt in seiner Arbeit keinen philosophischen Lehrmeistern. Es sind keine abstrakten Gedankenkonstrukte, welche ihn leiten, keine artifiziellen Erklärungsversuche der Welt. Marc Jung reflektiert. Direkt und ohne intellektuellen Skrupel teilt er uns seine Sicht auf die Welt und die Akteure unserer Zeitgeschichte mit. Ein Chronist, welcher Parolen und Karikaturen hinter sich gelassen hat und die Schönheiten und Widerwärtigkeiten unserer Zeit widergibt und greifbar macht. Er kritisiert, stellt bloß, macht sich lustig oder verherrlicht. Doch sind es keine Parolen, keine Sinnsprüche, Bibelverse oder Filmzitate. Er schafft neue Bildwelten, hin und wieder auch große Meister der Kunstgeschichte zitierend, bleibt jedoch im Aufbau seiner Arbeiten stets den Idealen der Kunstgeschichte verpflichtet. Auf den ersten, unscharfen Blick mögen uns diese als Weiterführung der Popart vorkommen, vielleicht sogar als leinwandgeborene Streetart oder Graffiti. Doch das sind sie nicht: sie sind viel, viel mehr. Die Materialien, welche Marc Jung für seine Arbeiten verwendet, sind vielfältig und modern. Er nutzt Öl, Acryl, Lack, Neon- und Leuchtfarben sowie Filzstifte. Mit dieser Materialwahl erleichtert er auch jenen Betrachtern, welche in der Rezeption von Kunstwerken weniger geübt sind, den Zugang. Es ist seine eigene, sich moderner Stilmittel und Symbolik bedienende Bildsprache, die diese Demokratisierung der Kunst und ihrer Rezeption ermöglicht. Marc Jungs Werdegang zeugt vom ersten Moment seiner künstlerischen Tätigkeit an von der Ernsthaftigkeit seiner Arbeit. Er studierte an der Bauhaus-Universität in Weimar, an der Akademie der Bildenden Künste in Wien bei Daniel Richter und war Meisterschüler bei Wolfram Adalbert Scheffler an der Akademie der Bildenden Künste Dresden. (Photocredits: Christian Rothe)