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Sandra Schlipkoeter

Sandra Schlipkoeter, geboren 1979 in Solingen, wechselte nach einem Abschluss in freier Kunst an der Ruhrakademie in Schwerte 2003 an die Kunstakademie in Düsseldorf. 2012 beendet sie ihr Studium mit dem Meisterschülertitel und dem Akademiebrief bei dem deutschen Maler Eberhard Havekost. Für ihre Abschlussarbeit wurde sie von Tony Cragg mit dem Gargonza Arts Award ausgezeichnet.

Seit 2012 lebt und arbeitet sie in Berlin.

Sandra Schlipkoeters Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet und international in Museen und Galerien präsentiert, u.a. Kunstmuseum Lörrach, Kunsthaus Apolda, Kunstmuseum Hagen, Kunstmuseum Solingen, Transformer- Washington, D.C., Ansbach Contemporary - Biennale für zeitgenössische Kunst.

Der Ursprung ihrer Arbeiten liegt im digitalen Licht und fotografischen Störungen, vor allem Störungen in Form des physikalischen Phänomens der Interferenzen. Interferenzen sind Überlagerungen von Wellen im optischen Raum, die komplexe Linienmuster erzeugen und die mittels eines digitalen Fotos in den Bildschirm sichtbar gemacht werden. Die Künstlerin verwendet den Begriff der Interferenz als Oberbegriff für ihr spannendes, umfangreiches Werk, das die Bereiche Malerei, Skulptur und Installation umfasst. Die Analyse und Schlussfolgerung, das Erforschen und Entschlüsseln sind die Katalysatoren bei der Formfindung ihrer Werke. Ihre Arbeiten sind poetisch, ästhetisch und sphärisch zugleich. Physikalische Gesetze treffen auf künstlerische Konzepte und ergänzen sich kongenial.

Sandra Schlipkoeter ist eine progressive Künstlerin, die ihr Werk forschend und experimentierend konsequent nach vorne weiterentwickelt. Die Betrachtung macht Lust auf Zukunft.